Was man Landstreicherei nennt

Was man Landstreicherei nennt


Details

Jahr
1854
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
131 × 164,5 cm

Die Geschichte

Mit der Weltausstellung von 1855, der ersten in Paris, führte Napoleon III. sein junges Kaiserreich vor, und Alfred Stevens schickte ausgerechnet diese Winterszene aus der Stadt. Jäger, also leichte Infanteristen, führen eine junge Mutter durch den Schnee ab, einen Säugling im Arm, neben ihr ein Junge, der das Gesicht verbirgt. Eine gut gekleidete Frau mit roter Kapuze geht mit und versucht zu helfen. An der Mauer dahinter kündigt ein zerrissenes Plakat einen Ball an. Nach Angaben des Musée d'Orsay sah der Kaiser das Gemälde und ordnete an, Arme künftig in Wagen von der Straße abzuholen und dafür keine Soldaten mehr einzusetzen. Später gehörte das Bild dem Maler Léon Lhermitte, durch dessen Vermächtnis es 1926 in die staatlichen Sammlungen kam.

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