Fenêtres sur la ville

Fenêtres sur la ville


Details

Jahr
1914
Technik
Wachsmalerei auf Pappe
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

Delaunay begann seine Fensterbilder im April 1912, und die deutschen Künstler nahmen sie begeisterter auf, als es in Frankreich geschah. Als Erster sah und besprach die neue Serie Paul Klee, im Juli 1912 auf einer Ausstellung des Modernen Bundes, einer Schweizer Künstlervereinigung, in Zürich. Klee übersetzte danach Delaunays Aufsatz über das Licht ins Deutsche, er erschien im Januar 1913 in der Berliner Zeitschrift Der Sturm. In diesen Bildern bricht sich der Blick aus dem Fenster über Paris in farbige Prismen, und auf allen Bildern der Serie ist die grüne oder bläuliche Silhouette des Eiffelturms noch zu erahnen. Diese kleine Tafel ist nicht datiert. Einer Liste Delaunays zufolge entstand sie erst 1914, und er arbeitete sie in Wachskreide mit Weißhöhungen, sodass die Transparenz einer gewissen Dichte weicht. Die propellerartigen Formen in der oberen Hälfte gehören schon zu den Kreisformen, an denen er zur selben Zeit malte.

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