
Waldlandschaft mit Hütten
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Die Geschichte
Im Jahr 1974 lag die Inflation in Großbritannien bei über 15 Prozent, und der Pensionsfonds der Staatsbahn British Rail suchte Schutz vor der Geldentwertung. Er fand ihn unter anderem in alter Kunst, und so gehörte dieses Waldstück von Meindert Hobbema eine Zeit lang gewissermaßen den Renten britischer Eisenbahner. Zuvor war es von 1806 bis 1966 im Besitz der Familie Grosvenor gewesen, der späteren Herzöge von Westminster. Im Dezember 1994 verkaufte der Fonds das Bild bei Sotheby’s in London, und das Mauritshuis erwarb es noch im selben Jahr. Gemalt hat Hobbema es 1665. Ein Bauernhof duckt sich unter die Bäume, ein sandiger Weg führt an einem kleinen Teich vorbei in die Tiefe. Vorn kommt ein Jäger auf einem Schimmel mit seinen Hunden daher, und am Wasser lassen Kinder, wie das Museum bemerkt, ein Schiffchen fahren.



