Kunsthaus Zürich

Kunsthaus Zürich

Zürich, Schweiz · Website


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Die Geschichte

Das Kunsthaus in Zürich besitzt die größte Gruppe von Gemälden Edvard Munchs außerhalb Norwegens, früh von einer Stadt gesammelt, die den grüblerischen Norweger ernst nahm, lange bevor es die meisten taten. Es bewahrt auch einen Saal mit Alberto Giacomettis spindeldürren Bronzefiguren, passend für ein Museum in der Heimat des Künstlers, dazu starke Bestände schweizerischer Kunst und europäischer Moderne.

2021 verdoppelte das Museum mit einem kühlen, kubischen Anbau des britischen Architekten David Chipperfield beinahe seine Fläche und wurde damit zum größten Kunstmuseum der Schweiz. Dieser neue Flügel kam mit einem Streit im Gepäck. Er beherbergt die Sammlung von Emil Bührle, einem Zürcher Waffenfabrikanten, der im Zweiten Weltkrieg mit dem Verkauf von Waffen reich wurde und impressionistische Meisterwerke kaufte, von denen einige durch die Hände jüdischer Eigentümer gegangen waren, die zum Verkauf gezwungen wurden oder fliehen mussten. Das Museum zeigt die Bührle-Bilder nun neben der Forschung zu ihrer Herkunft, sodass ein Besuch bei Monet, Cézanne und Van Gogh hier mit der Frage einhergeht, wie sie erworben wurden.

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Sammlung

22 Werke