Museum für naive und singuläre Kunst

Museum für naive und singuläre Kunst

Laval, Frankreich · Website


Die Geschichte

Um 1892 malte Henri Rousseau, der Autodidakt, den man nach seiner Stelle beim Pariser Stadtzoll den Zöllner nannte, den Pont de Grenelle über der Seine, mit der kleinen Nachbildung der Freiheitsstatue, die 1889 daneben aufgestellt worden war. Später kaufte der Maler Robert Delaunay, einer seiner glühendsten jungen Bewunderer, etwa zehn Werke Rousseaus, darunter dieses. Heute hängt es in Laval, der Stadt im Westen Frankreichs, in der Rousseau 1844 geboren wurde.

Das Museum, das es besitzt, wurde 1967 zu seinem Andenken im Vieux-Château von Laval eingerichtet, der alten Burg über dem Fluss Mayenne mit ihrem runden Bergfried aus dem 13. Jahrhundert. Damals war es das erste Museum in Frankreich, das der naiven Kunst gewidmet war. Drei Gemälde von Rousseau sind zu sehen, neben Autodidakten aus Frankreich und dem Ausland und den sogenannten singulären Künstlern, die keiner Schule angehören. 2024 reiste das Brückenbild für eine Ausstellung nach Montpellier, und das Centre Pompidou lieh Laval im Gegenzug ein Porträt von Delaunay aus dem Jahr 1906.

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