Diözesanmuseum Santo Stefano al Ponte

Diözesanmuseum Santo Stefano al Ponte

Florenz, Italien · Website


Die Geschichte

Im Mai 1993 explodierte in der Via dei Georgofili, hinter den Uffizien in Florenz, eine Autobombe der Mafia. Ein paar Straßen weiter, nahe dem Ponte Vecchio, beschädigte die Druckwelle auch das Diözesanmuseum, das in Räumen neben der alten Kirche Santo Stefano al Ponte und ihrem ehemaligen Augustinerkloster eingerichtet war. Danach wurde das Museum für das Publikum geschlossen.

Auch sein wichtigstes Gemälde trug Schäden davon. Die Madonna von San Giorgio alla Costa ist eine Tafel, die der junge Giotto um 1295 für eine kleine Kirche am Hang südlich des Arno malte. Schon im frühen 18. Jahrhundert war sie beschnitten worden, damit sie in die neue Kirchenausstattung passte. Nach der Restaurierung sind die Spuren der Explosion am Gewand eines Engels noch zu sehen. Zur Sammlung des Bistums gehören außerdem eine Predella von Paolo Uccello mit der Anbetung der Könige aus der Landkirche von Quarate und ein heiliger Julian von Masolino, dem älteren Partner Masaccios. 2018 ging der Giotto als Leihgabe an das Museo dell'Opera del Duomo, das Dommuseum, wo er gegenüber einer Rekonstruktion der mittelalterlichen Domfassade von Arnolfo di Cambio aufgehängt wurde.

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Sammlung

1 Werk