Museumsreservat Rybinsk

Museumsreservat Rybinsk

Rybinsk, Russland · Website


Die Geschichte

Am Hochufer der Wolga in Rybinsk steht ein reich verziertes Gebäude im neorussischen Stil, das wie ein alter Moskauer Palast wirken soll. Es wurde 1912 als Neue Getreidebörse der Stadt eröffnet, entworfen vom Moskauer Architekten A. W. Iwanow, in einer Zeit, als Rybinsk ein wichtiger Knotenpunkt des Getreidehandels an der Wolga war. Nach Jahrzehnten als Militärlazarett, Stab und Poliklinik ging es 1992 an das Museumsreservat Rybinsk und ist heute sein Hauptsitz.

Das Museum entstand aus einer naturkundlichen Ausstellung von 1910, und nach 1919 füllte sich seine Kunstsammlung mit Gemälden und Möbeln, die auf den Adelsgütern rund um die Stadt verstaatlicht worden waren. Ein besonders geschätztes Ensemble ist die Porträtgalerie der Grafen Mussin-Puschkin. In den russischen Sälen hängen Landschaften von Iwan Schischkin, dem Maler der Kiefernwälder, und eine Arbeit des Marinemalers Iwan Aiwasowski, daneben westeuropäische Bilder und Porzellan. Eine eigene Filiale ist Mologa gewidmet, der alten Stadt, die in den 1940er-Jahren beim Aufstauen des Rybinsker Stausees versank.

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Sammlung

2 Werke