Palais Sternberg

Palais Sternberg

Prag, Tschechien · Website


Die Geschichte

Wenige Schritte vom Tor der Prager Burg entfernt führt ein Durchgang vom Hradschiner Platz in den Hof eines Barockpalais, das Graf Wenzel Adalbert von Sternberg kurz vor 1700 zu bauen begann. Wer es entworfen hat, ist bis heute umstritten. Meist werden drei damals in Prag tätige Architekten genannt, Giovanni Battista Alliprandi, Domenico Martinelli und Jan Santini Aichel.

Bilder kamen früh hierher. Von 1811 bis 1871 war das Palais Sitz der Gesellschaft patriotischer Kunstfreunde, eines Kreises böhmischer Adliger, die Prag eine eigene öffentliche Gemäldegalerie geben wollten. Aus ihrer Sammlung ging die heutige Nationalgalerie Prag hervor, und nach einer Renovierung in den Jahren 1946 und 1947 machte die Galerie das Palais zu ihrem Sitz.

Ende März 2026 öffnete das Palais Sternberg wieder, mit einer neuen Ausstellung namens Alte Meister II, die an die Säle der Alten Meister im Palais Schwarzenberg draußen am Platz anschließt. Sie beginnt mit italienischen Tafelbildern des 14. und 15. Jahrhunderts, die zum größten Teil Erzherzog Franz Ferdinand, der österreichische Thronfolger, zusammengetragen hat. Dann folgen flämische und holländische Säle, geordnet nach Antwerpen, Amsterdam, Utrecht und Leiden, mit Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck und dem Haarlemer Porträtisten Frans Hals unter den Malern. Ein weiterer Saal zeigt russische Ikonen aus der Sammlung von Nikodim Kondakow, einem russischen Kunsthistoriker, der seine letzten Jahre in Prag verbrachte.

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Sammlung

3 Werke