Andrea del Sarto und Werkstatt

Republik Florenz · Hochrenaissance, Manierismus


Die Geschichte

Um 1513 führte Andrea del Sarto eine der geschäftigsten Malerwerkstätten von Florenz, und nach dem Biografen Giorgio Vasari arbeitete der junge Jacopo Pontormo, später selbst ein führender Florentiner Maler, eine Zeit lang darin. Aus dieser Welt kommt die Formel „Andrea del Sarto und Werkstatt“. Sie besagt, dass der Entwurf und ein großer Teil der Malerei vom Meister selbst stammen und einzelne Partien den Gehilfen um ihn überlassen blieben.

Eine Tafel in der Galleria Borghese in Rom trägt diesen Namen. Die Jungfrau sitzt in einer toskanischen Landschaft mit dem kleinen Johannes dem Täufer und dem Christuskind, das einen Stieglitz hält, einen Vogel, der traditionell als Zeichen der Passion gilt. Die Forschung erkennt das Bild als Werk Andreas an, und das Museum verweist auf die beiden Kinder als die Stelle, an der sich eine zweite Hand zeigt, möglicherweise die Pontormos. Die Tafel misst 80 mal 60 Zentimeter, und die Borghese besitzt sechs weitere Fassungen verwandter Kompositionen von anderen Malern und Werkstätten.

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Werke

1 Werk