Schule des Petrus Christus

Südliche Niederlande · Altniederländische Malerei


Die Geschichte

Dieser Eintrag bezeichnet keine Person. Er steht für die Angabe „Schule des Petrus Christus“, die der Louvre einer kleinen Tafel gibt, einer Beweinung Christi, gemalt in den südlichen Niederlanden um die Mitte des 15. Jahrhunderts. Gemeint ist ein namenloser Maler aus dem Umfeld von Christus, dem führenden Meister in Brügge nach Jan van Eyck.

Die Tafel ist von Name zu Name gewandert. Zuerst schrieb man sie Hans Memling aus Brügge zu, dann dem Brüsseler Meister Rogier van der Weyden, dem deutschen Kupferstecher Martin Schongauer und dem Löwener Maler Dieric Bouts, seinem Schüler und seinem Sohn. Auf der Ausstellung flämischer Malerei in Brügge 1902 hing sie als Werk von Christus, und der Louvre kaufte sie 1951 als sein Original. Heute hält das Museum seinen Namen auf Abstand und zeigt die Tafel in einem Saal des Richelieu-Flügels, der der Malerei für den freien Markt gewidmet ist.

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Werke

1 Werk