
Landschaft bei Sonnenuntergang mit heimkehrenden Fischern und ihrem Fang („Calme“)
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Die Geschichte
Robert Clive, der in Indien reich und berühmt geworden war, kam 1773 zu diesem Bild und seinem Gegenstück nur, weil ein König, wie Vernet klagte, zu langsam zahlte. Bestellt hatte das Paar im Sommer 1772 ein Agent namens Billon für Stanislaus August, den König von Polen, dessen Land Russland, Preußen und Österreich gerade untereinander aufzuteilen begannen. Im März 1773 bot Vernet die Gemälde stattdessen dem Bankier Henry Hoare an, der für Clive kaufte. Dies ist die ruhige Hälfte. An einem Sommerabend kehren Fischer mit ihrem Fang heim, zwei Boote schleppen ein eben eingelaufenes Schiff in den Hafen, und oben in der Takelage holen Matrosen die Segel ein. Auch die Eichenrahmen lieferte der Maler, lobte ihren schlichten, edlen Geschmack und berechnete je etwa 200 Francs. Bis 2003 blieb das Paar bei Clives Nachkommen, ein Jahr später kam es in die National Gallery.




