
Ein italienischer Hafen bei stürmischem Wetter
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Die Geschichte
Als Joseph Vernet diesen Sturm in den 1740er-Jahren malte, war er ein junger Franzose, der sich in Rom einen Namen machte. Die Leinwand und ihr ruhiges Gegenstück, eine Ansicht der Wasserfälle von Tivoli, gehörten Kardinal Silvio Valenti Gonzaga, Staatssekretär Papst Benedikts XIV. und einer der großen Sammler der Stadt. 1740 malte Giovanni Paolo Panini, ein Spezialist für Romansichten, eine erfundene Ansicht der Galerie des Kardinals mit dicht behängten Wänden.
Der Kardinal starb 1756, und seine Sammlung wurde später in Amsterdam versteigert. Dort kaufte man die beiden Vernets für Prinz Wilhelm V. von Oranien. 1795, nach dem Einmarsch der Franzosen, kamen sie mit den übrigen Bildern des Prinzen nach Paris und 1815 nach Den Haag zurück.
Heute gehören beide dem Mauritshuis und hängen in der Galerie Prinz Willem V.




