
Anbetung der Heiligen Drei Könige
Details
Die Geschichte
Diese Tafel ist 191 Zentimeter breit und nur 85 hoch, weil sie nie als eigenständiges Bild gedacht war. Um 1523 ließ der Florentiner Giovan Maria Benintendi das Vorzimmer seines Hauses ausstatten, und die Anbetung wurde in die Holzvertäfelung eingelassen. In derselben Wand hingen eine Bathseba von Franciabigio, zwei Tafeln von Bacchiacca und darüber der Johannesknabe des Andrea del Sarto. Von diesem Raum ist nichts geblieben, seine Bilder sind heute auf Dresden, Berlin und Florenz verteilt. Hinter Maria steht die heilige Anna, was in diesem Bildthema selten vorkommt. Im Museumsbogen ist vermerkt, dass man in dem Mann ganz links seit langem ein Bildnis Michelangelos oder Pontormos selbst erkennen will.




