
Schlacht
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Die Geschichte
Um die Mitte des 17. Jahrhunderts hängten sich römische Sammler gern Schlachtenbilder an die Wand, die keine bestimmte Schlacht zeigten. Es ging um das Schauspiel aus Reiterei, Pulverdampf und Trompeten. Salvator Rosa hatte das Fach schon als junger Maler in Neapel gelernt, im Umkreis des Schlachtenmalers Aniello Falcone, und er baute solche Szenen meist um einen einzigen dramatischen Brennpunkt. Hier ist es ein Schimmel, der im Vordergrund mit seinem verwundeten Reiter zu Boden geht, während ein Trompeter zum Angriff bläst und gepanzerte Reiter unter Rauchsäulen nachdrängen. In die Sammlung Borghese kam das Bild 1787 durch den Bildhauer Bartolomeo Cavaceppi. Er überließ Marcantonio Borghese acht Werke gegen eine monatliche Rente von 50 Scudi. Die Inventare führten die Leinwand als Arbeit des Franzosen Jacques Courtois, in Rom „il Borgognone“ genannt, bis Adolfo Venturi sie 1893 Rosa zuschrieb.




