
Siehe, der Bräutigam kommt
Details
Die Geschichte
1900 war das Bild im Münchner Glaspalast zu sehen, fertig war es da noch nicht. Ein Jahr später starb Gyzis in München, und die quadratische Leinwand von zwei Metern Seitenlänge blieb unvollendet.
Der Titel stammt aus einem Hymnus der orthodoxen Karwoche, gesungen in den Frühgottesdiensten. Siehe, der Bräutigam kommt mitten in der Nacht. Die Bildidee folgt der Offenbarung des Johannes. Christus thront in goldenem Licht, vier Engel blasen die Posaunen, Gabriel schwebt über den roten Wolken, und auf der großen Treppe zum Thron knien Scharen von Engeln mit Nimbus.
In einem Brief beschrieb Gyzis den Christus, den er suchte, als sanften Gott, der Licht, Rettung und Trost in die Welt bringt. Die Nationalgalerie in Athen hängt mehrere Studien dazu daneben. In einigen ist kaum mehr übrig als das Licht.





