Carrara: Nasse Steinbrüche

Carrara: Nasse Steinbrüche


Details

Jahr
1911
Technik
transparentes Aquarell mit Akzenten in Deckfarbe und Wachsreserve über Graphit auf Papier
Gattung
Zeichnung
Maße
40,3 × 52,9 cm

Die Geschichte

Die Marmorbrüche in den Bergen über Carrara wurden 1911 noch weitgehend mit der Hand betrieben. Die Arbeiter spalteten den weißen Stein mit Hämmern und Keilen, sprengten ganze Wände los und schafften die Blöcke hinunter an die Küste, von wo sie per Schiff zu Bildhauern und Bauherren in Europa und Amerika gingen. In diesem Jahr stieg Sargent mit seinem Aquarellkasten zu ihnen hinauf. Auf dem Blatt liegt der Boden eines Bruchs voller gesägter und zerborstener Blöcke. Vorn beugt sich ein Arbeiter mit breitem Hut über einen davon, das Werkzeug in der erhobenen Hand, dahinter bückt sich ein zweiter zwischen den Steinen. Unten links steht die Signatur John S. Sargent. Das Museum of Fine Arts besitzt eine ganze Folge dieser Blätter aus Carrara, und ihre Titel klingen wie Einträge in ein Notizbuch, Steinbruch I, Steinbruch II, In einem Steinbruch, einer benannt nach dem Besitzer, Monsieur Derville. Dieser hier fügt nur ein einziges Wort hinzu, nass.

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