
Gustave Courbet · CC0
Charles Suisse
Details
Die Geschichte
Auf der Ile de la Cite in Paris gab es ein Zeichenatelier ohne Lehrer: nur ein lebendes Modell und einen Ofen, gefuhrt von einem ehemaligen Malermodell namens Suisse. Jeder zahlte einen kleinen Betrag und arbeitete nach der Natur, ohne Unterricht und ohne Korrektur. Hier zeichnete der junge Courbet in den 1840er Jahren, und nach ihm Manet, Monet, Pissarro und Cezanne. 1861, langst etabliert und als Wortfuhrer des Realismus beruchtigt, malte er den alten Mann selbst: das weisse Haar nach hinten gekammt, den schwarzen Rock eines ehrbaren Parisers, die Brille tief auf der Nase, den Blick noch wach. Dem Huter dieses schlichten Raums schenkt er dieselbe unverblumte Aufmerksamkeit wie seinen Steinklopfern und Jagern.




