
Karl X. verteilt am Ende des Salons von 1824 Auszeichnungen an die Künstler
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Die Geschichte
Am 15. Januar 1825 kam Karl X., kaum vier Monate König, in den Louvre, um den Salon von 1824 zu schließen und die ausstellenden Künstler auszuzeichnen. Heim war einer von ihnen. Er erhielt an diesem Tag das Kreuz der Ehrenlegion und danach den königlichen Auftrag, die Zeremonie selbst zu malen.
In der Mitte überreicht der König dem Bildhauer Pierre Cartellier den Michaelsorden, damals die höchste Ehrung für Künstler der großen Gattungen, und der Maler Carle Vernet hat ihn eben ebenfalls erhalten. Der Louvre hat in der Menge 108 Personen identifiziert, darunter die Komponisten Rossini und Cherubini, die Maler Ingres, Delaroche und Gérard und die Porträtistin Élisabeth Vigée Le Brun. An den Wänden hängen die Bilder des Salons Rahmen an Rahmen, und unter ihnen lässt sich Ingres' Altarbild Das Gelübde Ludwigs XIII. erkennen.