
Albrecht Altdorfer · PD
Donaulandschaft mit Schloss Wörth
Details
Die Geschichte
Irgendwann zwischen 1520 und 1525 malte Albrecht Altdorfer, Maler und Ratsherr in Regensburg, ein Bild, auf dem nichts geschieht. Kein Heiliger, keine Legende, nur die Gegend östlich seiner Stadt an der Donau. Die Pinakothek bezeichnet es als die früheste eigenständige und topographisch genaue Landschaftsmalerei der deutschen Kunst. Den Standort kann man noch heute finden. Altdorfer blickte von einer Anhöhe über dem linken Ufer des Wellerbachs, dort, wo der Bach aus den Hügeln tritt und in die Ebene fließt. Dahinter liegt Schloss Wörth, eine Burg der Regensburger Fürstbischöfe, dazu der Scheuchenberg und der Strom. Das Bild ist nur gut 30 Zentimeter hoch und auf Pergament gemalt, das später auf eine Buchenholztafel aufgezogen wurde. 1828 kam es aus der Sammlung der Fürsten von Oettingen-Wallerstein nach München.




