
Jean-François Millet · PD
Der Tod und der Holzfäller
Details
Die Geschichte
1859 reichte Jean-François Millet dieses Bild bei der Pariser Salon-Jury ein, und sie lehnte es ab. Der Stoff stammt aus einer Fabel von La Fontaine aus dem 17. Jahrhundert: Ein alter Holzfäller, unter seinem Bündel zusammengebrochen, ruft den Tod herbei. Doch als der Tod tatsächlich erscheint, bittet er ihn nur noch, ihm die Last wieder aufzuladen. Millet, der Maler der Landarbeit, verlegt die Szene nicht in eine antike Kulisse, sondern in einen kahlen französischen Winterwald seiner eigenen Zeit. Der Tod greift mit knochiger Hand nach der Schulter des Mannes, während dieser das Reisigbündel noch immer festhält. Gemalt hat Millet das Werk in Barbizon, dem Dorf südlich von Paris, in das er sich vor der Stadt zurückgezogen hatte.




