Diana und Actaeon

Diana und Actaeon


Details

Jahr
1607
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
62 × 83 cm

Die Geschichte

Um 1600 gehörte Giuseppe Cesari, genannt Cavalier d’Arpino, zu den gefragtesten Malern Roms. Die Episode aus Ovids Metamorphosen, in der der Jäger Aktaion die Göttin Diana mit ihren Nymphen beim Baden überrascht, malte er mindestens zweimal. Eine Fassung entstand um 1600/01 während seines Aufenthalts in Paris und gehört heute dem Louvre, eine zweite, sehr ähnliche besitzt das Museum der Schönen Künste in Budapest. Das kleine Bild hier stammt von seinem jüngeren Bruder Bernardino und wurde vor 1613 gemalt. Es folgt der ungarischen Fassung beinahe Figur für Figur. Erkennbar ist das an einem Detail. Im Pariser Bild hält Aktaion eine Lanze, in Budapest sind seine Hände leer, und genau so steht er auch hier vor den Nymphen, die erschrocken Deckung suchen.

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