
Diana als Jägerin
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Die Geschichte
In genau den beiden Jahren, auf die das Museum diese Tafel datiert, 1602 und 1603, malte Giuseppe Cesari, genannt Cavaliere d'Arpino, Diana mehr als einmal. Ein größeres Bild auf Kupfer aus dieser Zeit, heute im Museum der Bildenden Künste in Budapest, zeigt die Göttin der Jagd und ihre Nymphen, die beim Bad von dem Jäger Aktaion überrascht werden, den sie daraufhin in einen Hirsch verwandelt. Das Budapester Museum schreibt, seine sorgfältig ausgeführten Kabinettbilder seien bei sammelnden Prälaten und Adligen sehr begehrt gewesen. Sein Bruder Bernardino, der mit ihm arbeitete, kopierte eine seiner Fassungen der Aktaion-Geschichte getreu, und diese Kopie besaß vor 1613 Kardinal Scipione Borghese, der Neffe des Papstes. Hier steht Diana allein da, als Jägerin, auf einer Holztafel von nur 44 Zentimetern Höhe, und das Bild kam aus der Sammlung der Familie Sacchetti auf das Kapitol.




