
Paul Klee · PD
erstes Haus einer Siedelung
Details
Die Geschichte
Als Klee dies 1926 malte, war er gerade nach Dessau gezogen, wo das Bauhaus, die Kunst- und Gestaltungsschule, an der er lehrte, sich ein ganz neues Gebaude errichtet hatte. Er und seine Frau wohnten in der einen Halfte eines schlichten weissen Hauses des Architekten Walter Gropius, der Maler Kandinsky mit seiner Frau in der anderen. Uberall in Deutschland entstanden in genau diesen Jahren neue Siedlungen mit flachen, modernen Hausern, sauber, gunstig und vernunftig gedacht. Klee gab dem Aquarell den trockenen Titel erstes Haus einer Siedelung und zeichnete dann etwas, das eher einem Bauklotz gleicht als einem Architektenplan: ein einzelnes kleines Gebaude, das allein auf seinem farbigen Grund steht, bevor die ubrige Strasse dazukommt.




