
Fabriken bei Charleroi
Details
Die Geschichte
Im Kohle- und Stahlrevier um Charleroi, dem belgischen „Pays Noir“, standen die Hüttenwerke auch nachts nicht still. Luce kam 1895 zum ersten Mal dorthin, zusammen mit dem belgischen Maler Théo van Rysselberghe, und kehrte danach immer wieder zurück. Diese kleine Holztafel, unten mit „Luce 97“ signiert, entstand bei einem dieser späteren Aufenthalte. Die Schlote ragen als dunkle senkrechte Balken in einen Himmel aus blauen, rosa und orangen Tupfen. Dahinter lodert der Schein der Hochöfen, und in der Mitte steigt eine helle Säule aus Flammen und Dampf auf. Solche Studien malte Luce vor Ort und arbeitete sie später im Atelier aus. Grubenunglücke oder Streiks kommen in seinen Bildern aus dem Revier nicht vor. Zu sehen sind Feuer, Rauch und die dunklen Umrisse der Anlagen.




