
Die Seine bei Herblay
Details
Die Geschichte
Ende des Sommers 1889 lud Paul Signac, die treibende Kraft unter den Malern, die ihre Bilder aus Punkten reiner Farbe aufbauten, Luce nach Herblay ein, einem Dorf an einer Seine-Schleife nordwestlich von Paris. Mehrere Wochen lang malten die beiden Seite an Seite. Diese Leinwand, unten mit „Luce 90“ bezeichnet, ist das größere Bild, das aus diesem Aufenthalt hervorging. Der blasse Himmel, der Bogen des Flusses, der Weg am Hang, die dunklen Bäume und die roten Dächer dazwischen, alles ist in kleinen getrennten Tupfen gesetzt, Rosa und Orange gegen Grün und Violett. Der Staat kaufte das Gemälde 1939 im Rahmen seiner Ankäufe bei lebenden Künstlern. Der Maler war damals über 80.




