
Hans Holbein the Younger · PD
Kopf einer Heiligen
Details
Die Geschichte
Ein gemalter Kopf von dieser Größe, kaum größer als eine Hand, übersteht 500 Jahre normalerweise nicht durch Zufall. Dieser verdankt sein Überleben einem Sammler. Die meisten Basler Holbeins, darunter frühe Fragmente wie dieser Heiligenkopf von etwa 1515, kamen über das Amerbach-Kabinett ins Museum, die Sammlung, die der Basler Jurist Basilius Amerbach im späten 16. Jahrhundert zusammentrug und dabei viel aus dem Umkreis von Holbeins alter Werkstatt erwarb. 1661 kauften die Stadt und die Universität Basel das gesamte Kabinett gemeinsam an. Dieser Ankauf gilt oft als die erste öffentliche Kunstsammlung überhaupt, im Besitz der Bürger und nicht eines Fürsten. So hängt dieses zerbrechliche Gesicht bis heute in Basel.




