Hermaphroditus und die Nymphe Salmacis

Hermaphroditus und die Nymphe Salmacis


Details

Jahr
1581
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
110,5 × 81,5 cm

Die Geschichte

Die Geschichte steht in Ovids Metamorphosen. Hermaphroditus, Sohn des Hermes und der Aphrodite, zieht als junger Mann durch Kleinasien, als er an einen klaren Teich kommt, in dem die Nymphe Salmacis lebt. Sie begehrt ihn sofort, er weist sie ab. Als er zum Baden ins Wasser steigt, springt sie ihm nach, umschlingt ihn und bittet die Götter, sie nie mehr zu trennen, und die Götter lassen beide zu einem einzigen Körper verschmelzen. Spranger malt den Augenblick davor. Der Jüngling ahnt nicht, dass er beobachtet wird, während die Nymphe ihn heimlich betrachtet und dabei ihre eigenen Reize uns zuwendet. Das Museum betont, wie sehr die ganze Szene auf ihre sinnliche Wirkung hin angelegt ist. Das Bild entstand um 1580 bis 1582, in Sprangers ersten Jahren als Hofmaler Rudolfs II., und gehörte zur Sammlung des Kaisers. Es ist eine Leinwand von über einem Meter Höhe, weit größer als die kleinen Kupfertafeln, die Spranger wenige Jahre später für denselben Kaiser malte.

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