Die Île de Vaux an der Oise bei Auvers

Die Île de Vaux an der Oise bei Auvers


Details

Jahr
1876
Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
40,6 × 68,6 cm

Die Geschichte

Léonide Bourges, eine Schülerin Daubignys, nannte die Île de Vaux dessen Hauptquartier. Die Insel liegt in der Oise bei Auvers, rund 1,2 Kilometer lang und kaum 80 Meter breit, und nach einer Zählung vor Ort hat Daubigny sie und den Flussarm daneben mehr als 30 Mal gemalt. Schon sein Sohn Karl hatte 1863 mit einer Ansicht derselben Insel im Salon debütiert.

Diese Holztafel gehört zu den späten Fassungen, signiert und datiert 1876, zwei Jahre vor Daubignys Tod. Die bewaldete Insel liegt flach auf dem Wasser unter einem gelben Abendhimmel, vorn am Ufer steht Schilf.

1883 kaufte die Pariser Firma Goupil das Bild. Innerhalb von drei Jahren wanderte es über die Galerie Georges Petit in Paris und Knoedler in New York zu einem Bostoner Händler, der es 1886 an Clara Bertram Kimball verkaufte. 1923 kam es durch ihr Vermächtnis ins Museum.

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