Jabach-Altar: Die Heiligen Simeon und Lazarus

Albrecht Dürer · PD

Jabach-Altar: Die Heiligen Simeon und Lazarus


Details

Jahr
1500
Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
97 × 55,1 cm

Die Geschichte

Der Altar, zu dem diese Tafel gehört, ist als Ganzes nicht mehr vorhanden. Dürer malte ihn zwischen 1503 und 1505, vermutlich im Auftrag Friedrichs des Weisen, des Kurfürsten von Sachsen. Häufig wird das Werk mit dem Ende der Pest von 1503 verbunden. Hier stehen Simeon, der Greis, der im Tempel das Christuskind auf den Arm nahm, und Lazarus vor Goldgrund, auf der Innenseite eines Flügels. Der Mittelteil, auf den alles zulief, ist verschollen, und ob dort Tafelbilder oder Schnitzfiguren standen, ist bis heute offen. Die Außenseite der Flügel ist in zwei Stücken erhalten: Hiob auf dem Misthaufen im Städel in Frankfurt und die beiden Musikanten, die ihm aufspielen, im Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Beide waren einmal ein einziges Bild, das Kleid von Hiobs Frau setzt sich von der Frankfurter Tafel auf der Kölner fort. Seinen Namen hat der Altar von der Kölner Familie Jabach. 1827 kam diese Tafel mit der Sammlung Boisserée nach München.

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