
Jakobs Traum von der Himmelsleiter
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Die Geschichte
In der Genesis ist Jakob auf der Flucht. Er hat seinem Bruder Esau mit einer List den väterlichen Segen genommen, und auf dem Weg nach Haran, wo sein Onkel lebt, legt er sich im Freien schlafen, einen Stein unter dem Kopf. Im Traum sieht er eine Leiter, die auf der Erde steht und mit der Spitze an den Himmel reicht, und Engel, die daran auf- und niedersteigen. Fetti malt ihn als jungen Wanderer, der einfach am Wegrand eingeschlafen ist, während über ihm die Engel durch eine Lücke in dunklen Wolken emporsteigen. Um 1619, als diese kleine Tafel entstand, ließ sich der Traum auf mehrere Weisen lesen, als Vorausdeutung der Auferstehung Christi oder als Streben der Seele zum Geistigen, und das Museum bemerkt, wie gut eine solche Vision zu Fettis Vorliebe für Gleichnisse und Visionen passte. Unten in der Ecke schläft auch Jakobs Hund, ein Begleiter, den ihm die Bibel nie mitgegeben hat.




