
Kniestatue Amenophis’ II. mit zwei Opfergefäßen
Details
Die Geschichte
Auf einer Stele, die er neben dem Großen Sphinx von Gizeh aufstellen ließ, rühmte sich Amenophis II. seiner Kraft. Er schieße einen Pfeil durch eine handbreit dicke Kupferscheibe, und er rudere sein Schiff schneller und weiter als 200 Matrosen der Flotte die ihren. Manche Ägyptologen halten das für übertrieben. Hier, in Granit aus dem Amun-Tempel von Karnak, kniet derselbe König.
In den Händen hält er zwei kleine runde Gefäße, sogenannte Nu-Töpfe, in denen man den Göttern Flüssigkeiten wie Wein oder Milch darbrachte. Das Museum datiert die Statue in seine Regierungszeit, 1425 bis 1400 v. Chr. Die Haltung war damals noch recht jung. Sie taucht zuerst unter Hatschepsut auf, wenige Jahrzehnte vor ihm, und wurde im Neuen Reich zu einer der üblichen Arten, den König beim persönlichen Dienst an einem Gott zu zeigen.




