
Landschaft mit der Taufe Christi und dem Gang nach Emmaus
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Die Geschichte
Im 16. Jahrhundert hingen in Veroneser Sammlungen zahlreiche Landschaften dieses flämischen Malers. Das Museum Castelvecchio betont, wie groß der Erfolg seiner klaren, tiefen Weiten mit winzigen Figuren in Italien war und wie stark sie die italienischen Maler prägten. Herri met de Bles soll in seinen letzten Lebensjahren selbst in Italien gearbeitet haben, so jedenfalls das Museum.
Auf dieser Tafel treffen sich zwei Szenen, die in den Evangelien weit auseinanderliegen. Johannes tauft Christus im Jordan, der Beginn seines öffentlichen Wirkens. Und am Abend der Auferstehung wandern zwei Jünger nach Emmaus, neben einem Fremden, den sie erst beim Abendessen erkennen werden. Beide Gruppen bleiben klein, der Rest gehört dem Land ringsum. Das Bild stammt aus der Sammlung von Giulio Pompei, einem Veroneser Sammler, dessen Gemälde in den 1850er-Jahren an das städtische Museum kamen.




