
Landschaft mit dem Gleichnis vom Barmherzigen Samariter
Details
Die Geschichte
1663 wird diese kleine Tafel auf Schloss Ambras bei Innsbruck verzeichnet, wo Erzherzog Ferdinand II. von Tirol eine der großen habsburgischen Sammlungen von Kunst und Kuriositäten zusammengetragen hatte. Spätestens 1783 hing sie in der kaiserlichen Gemäldegalerie in Wien.
Das Thema ist das Gleichnis, das Jesus im Lukasevangelium erzählt. Ein Mann, der von Jerusalem nach Jericho hinabgeht, wird von Räubern überfallen und halbtot liegen gelassen. Ein Priester und danach ein Levit, ein Tempeldiener, sehen ihn und gehen vorüber. Ein Samariter, aus einem Volk, auf das viele Juden jener Zeit herabsahen, bleibt stehen, verbindet seine Wunden und bringt ihn in eine Herberge. Bles hält diese Figuren winzig. Die Mitte beherrscht eine Burg auf einem hohen Felsen, und der Verwundete und sein Helfer liegen unten links im Schatten.




