
After Frans Hals · PD
Lachender Junge mit Flöte
Details
Die Geschichte
Ein Junge, nach links gewandt, das lange Haar zerzaust, die Lippen so geöffnet, dass man die Zähne sieht, der Blick leicht nach oben, in der rechten Hand eine aufrecht gehaltene Flöte. So beschrieb der niederländische Kunsthistoriker Cornelis Hofstede de Groot 1910 dieses kleine Rundbild, keine 30 Zentimeter im Durchmesser. Frans Hals hat es um 1625 in Haarlem gemalt. Hofstede de Groot verzeichnete es in der Sammlung des verstorbenen Alfred Beit in London. Der gebürtige Hamburger war mit südafrikanischen Diamanten reich geworden und sammelte holländische Malerei in den Jahrzehnten, in denen Hals nach fast zwei Jahrhunderten der Vergessenheit wieder heftig begehrt war. Nach Beits Tod 1906 ging das Bild an seinen Bruder Otto und blieb danach bei den Erben der Familie. Heute ist es in Privatbesitz.




