
Legende des heiligen Florian
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Die Geschichte
Diesen Zyklus über das Leben des heiligen Florian schuf Albrecht Altdorfer für das Kloster des Heiligen bei Linz in Österreich, begonnen um 1510. Florian war ein römischer Beamter, der in der Enns ertränkt wurde, weil er seinem christlichen Glauben nicht abschwören wollte, und die Tafeln begleiten ihn von der Gefangennahme bis zum Martyrium. Irgendwann wurde der Altar auseinandergenommen und seine Tafeln einzeln verkauft, sodass sie heute verstreut sind, mehrere in Nürnberg, eine in Prag, andere in Berlin. Zwei gelangten 1914 in die Uffizien, angekauft, um den schmalen Bestand deutscher Malerei zu stärken. Das ganze Geschehen verlegte Altdorfer in die dichten Wälder und das scharfe Alpenlicht seiner Donauheimat, fern vom antiken Rom.




