
Die kleine Tänzerin von vierzehn Jahren
Details
Die Geschichte
Zu Lebzeiten hat Degas keine seiner Plastiken in Bronze gießen lassen. Er modellierte in Wachs, Ton und Plastilin für sich selbst, und vieles davon war brüchig, als er im September 1917 starb. Im Mai 1918, noch vor Kriegsende, schlossen die Erben einen Vertrag mit dem Pariser Gießer Adrien-Aurélien Hébrard. Dessen Gießer Albino Palazzolo nahm von der Tänzerin zunächst einen Gipsabguss, und über diesen Umweg entstanden die Bronzen, so dass das Wachsoriginal erhalten blieb. Es gehört heute der National Gallery of Art in Washington. Die Güsse wurden in Serien gezählt, jede mit einem eigenen Buchstaben. Auf dem Sockel dieses Exemplars stehen die Signatur DEGAS und der Stempel der Gießerei, cire perdue A.A. Hébrard, gefolgt vom Buchstaben P. Das Metall trägt eine schwarze und rosafarbene Patina, und wie bei allen Güssen kamen Tüllrock und Satinband erst nachträglich dazu, aus echtem Stoff.





