
Albrecht Dürer · PD
Maria mit dem Kind
Details
Die Geschichte
Um 1512 begann Albrecht Dürer in Nürnberg für Kaiser Maximilian I. zu arbeiten, an großen Holzschnitten zum Ruhm des Herrschers. Zwischen solchen Aufträgen entstand dieses kleine Andachtsbild für das private Gebet. Vor tiefschwarzem Grund hält Maria das Jesuskind auf einem Tuch und senkt den Blick. In der Hand des Kindes liegt ein Stück Birne, ein altes Sinnbild für die Liebe Christi. Man sieht hier zwei Welten zugleich: die zärtliche, leicht altertümliche Auffassung der spätgotischen deutschen Malerei und die weiche Modellierung und das gedämpfte Kolorit, die Dürer von seinen Reisen nach Venedig mitgebracht hatte. Das Täfelchen misst nur rund 49 mal 37 Zentimeter und war für den Hausgebrauch bestimmt, nicht für einen Altar.




