
Orientale mit Pfeife
Details
Die Geschichte
1873 reiste Gyzis mit Nikiforos Lytras durch Anatolien, einem griechischen Malerkollegen, der wie er in München arbeitete, und blieb mehrere Monate in Smyrna, der Hafenstadt an der Ägäis, dem heutigen Izmir. Aus dieser Reise stammt die kleine Tafel mit dem Mann und der langen Pfeife. Sie ist etwa 40 mal 31 Zentimeter groß, auf Holz gemalt, und die Galerie datiert sie auf ungefähr 1873. In der Literatur gilt die Zeit in Kleinasien als der Punkt, an dem sich seine Farbe und seine Lichtführung änderten. 1874 war er zurück in München, wo er mit Lytras das frühere Atelier des Malers Gabriel von Max übernahm. Die Galerie hat den alten Titel Orientale mit Pfeife inzwischen ersetzt und nennt den Dargestellten einen Mann aus dem Nahen Osten. In die Sammlung kam die Tafel mit dem Vermächtnis von Eleni Christomanou, aus dem auch die Spinne des Malers stammt.




