
Johannes Vermeer · PD
Herrin und Dienerin
Details
Die Geschichte
Um 1666 malte Johannes Vermeer in Delft eine Herrin, die beim Schreiben innehält, weil ihre Magd ihr einen Brief bringt. Briefe sind bei Vermeer immer ein Riss ins stille Zimmer, ein Bote aus einer Welt draußen, die man nicht sieht. Die Dame trägt die pelzbesetzte gelbe Jacke, die in mehreren seiner Bilder auftaucht. Ungewöhnlich ist der dunkle, fast leere Hintergrund, den Vermeer sonst mit Karten und Fenstern füllte. Vielleicht blieb das Werk unvollendet. Es war 1919 das letzte Gemälde, das der Sammler Henry Clay Frick vor seinem Tod erwarb.




