
Mondschein
Details
Die Geschichte
Knapp 27 mal 41 Zentimeter misst diese Nachtlandschaft. Vallotton malte sie um 1895, in den Jahren, als er zu den Nabis gehörte, einer Gruppe junger Pariser Maler, die die Natur in flache, dekorative Formen übersetzten. Der Mond steht zwischen kleinen ockerfarbenen Wolken, daneben schiebt sich eine schwere braune Wolkenbank heran, das Land ist fast schwarz, am Horizont ein einzelner Baum. Unten windet sich ein heller Wasserlauf durch die Ebene und wiederholt Mond und Wolken als flache Flecken. Das Bild gehörte einst Paul, dem Bruder des Malers, der in Lausanne eine Kunstgalerie führte. In den 1960er Jahren war es in Mailand, Zürich und Paris zu sehen, 1979 kaufte es der französische Staat.




