
James McNeill Whistler, Nocturne: Blue and Silver – Chelsea, 1871. Wikimedia Commons. · PD
Nocturne: Blau und Silber – Chelsea
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Die Geschichte
Im August 1871 begann Whistler an der Themse, den Fluss in der Dämmerung zu malen. Es ist das erste seiner «Nocturnes». Den Namen hatte ihm sein Mäzen, der Reeder Frederick Leyland, vorgeschlagen, und er kam Whistler gelegen: der Musik fürs Klavier entlehnt, machte er deutlich, dass man das Bild ansehen sollte, wie man ein Stück hört, um seiner Stimmung und seines Farbklangs willen, nicht um dessen, was es zeigt. Der Blick reicht von Battersea hinüber nach Chelsea, und rechts erkennt man noch den Turm der alten Kirche von Chelsea. Die Tafel hatte er grau grundiert und darüber dünne Schichten aus Blau und Silber gelegt, jene knappe Palette, die er an japanischen Farbholzschnitten bewunderte.




