
James McNeill Whistler, Symphony in White, No. 2: The Little White Girl, 1864. Wikimedia Commons. · PD
Symphonie in Weiß Nr. 2: Das kleine weiße Mädchen
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Die Geschichte
In den 1860er-Jahren griff die Londoner Kunst begeistert nach allem Japanischen, und James McNeill Whistler war einer der Ersten. 1864 malte er seine Geliebte Joanna Hiffernan in Weiß an einem Kaminsims, einen japanischen Fächer in der Hand, daneben blau-weißes Porzellan. Im Spiegel erscheint ihr Gesicht in einer anderen, nachdenklicheren Stimmung. Whistler ging es allein um die Harmonie von Weißtönen, Haut und wenigen Farbakzenten, weshalb er das Bild wie ein Musikstück eine Symphonie nannte. Der Dichter Algernon Swinburne war so angetan, dass er Verse dazu schrieb, die eine Zeitlang am Rahmen befestigt waren. Heute gehört das Werk der Tate in London.




