
Nicolas Poussin · PD
Noli me tangere
Details
Die Geschichte
Ein kleines Holztäfelchen, 47 Zentimeter hoch, gemalt um 1657, und eines der spätesten Bilder Poussins im Prado. Bestellt hatte es Jean Pointel, Bankier und Seidenhändler in Paris, der eine ganze Reihe seiner Gemälde besaß und wenige Jahre zuvor auch das Selbstbildnis des Malers bekommen hatte. Die Szene stammt aus dem Johannesevangelium. Maria Magdalena findet am Ostermorgen das Grab offen, hält den Mann im Garten für den Gärtner und erkennt ihn erst, als er ihren Namen sagt und ihr verbietet, ihn festzuhalten. Poussin lässt nur die beiden Figuren und dahinter das Grab stehen, sonst nichts. Unten rechts trägt die Tafel bis heute das Burgunderkreuz, mit dem die Gemälde Philipps V. von Spanien gekennzeichnet wurden.




