Badende Nymphen

Badende Nymphen


Details

Jahr
1514
Technik
Fresko
Maße
135 × 235 cm

Die Geschichte

In der Kapelle des Landhauses standen Heilige an den Wänden. In den Wohnräumen stiegen Nymphen ins Wasser.

Um 1514 ließ ein Mailänder Herr namens Gerolamo Rabia sein Gut La Pelucca bei Monza von Luini ausmalen, und dieses Fresko gehörte zum weltlichen Teil des Programms. Die Forschung liest darin eine Episode aus Ovid, die Geschichte von Diana und Kallisto. Kallisto, eine Nymphe im Gefolge der Jagdgöttin, ist von Jupiter geschwängert worden und hält es verborgen. Beim Bad sehen es die Gefährtinnen, und sie wird fortgejagt. Luini macht daraus keine Szene. Die Frauen ziehen sich einfach aus, und die ganze Erzählung liegt in dem, was gleich sichtbar wird.

Seine Wand hat das Fresko längst nicht mehr. Es wurde in den 1820er Jahren abgenommen und auf Holz übertragen, weshalb in Saal 10 eine 235 Zentimeter breite Wandmalerei wie ein Tafelbild hängt. Das Gelände, auf dem die Villa stand, heißt heute Sesto San Giovanni.

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