
Paul Gauguin · PD
Am Flussufer auf Martinique
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Die Geschichte
Im Dezember 1887, einen Monat nach der Rückkehr aus der Karibik, tauschte Gauguin diese Leinwand bei Vincent van Gogh gegen zwei Sonnenblumen-Stillleben. Persönlich übergeben hat keiner der beiden etwas. Gauguin hinterließ sein Bild bei einem Rahmenmacher, van Gogh deponierte die Stillleben in einer Galerie. Seiner Schwester Willemien beschrieb Vincent dann den Neuzugang: ein ausgetrockneter Fluss mit violettem Schlamm, Pfützen, in denen sich reines Kobaltblau spiegelt, grünes Gras, ein Junge mit einer rotweißen Kuh. Gesehen hat Gauguin solche Szenen wohl an einem flachen Bach bei Anse Turin, wo er mit dem Maler Charles Laval in einer Hütte lebte, zwei Kilometer südlich von Saint-Pierre. Saint-Pierre war damals der wichtigste Hafen Martiniques. 1902 löschte der Ausbruch der Montagne Pelée die Stadt aus.




