
J. M. W. Turner, Peace – Burial at Sea, 1842. Wikimedia Commons. · PD
Frieden – Bestattung auf See
Details
Die Geschichte
1841 stirbt der schottische Maler David Wilkie, ein alter Freund Turners, auf der Rückreise von einer Fahrt ins Heilige Land auf See. Er erkrankt an Bord, und der Gouverneur von Gibraltar lässt den Leichnam aus Angst vor Ansteckung nicht an Land bringen. Wilkie wird nachts in den Gewässern vor dem Felsen bestattet, ohne die öffentliche Trauerfeier, die ihm zugestanden hätte. Turner malt diese Szene im Jahr darauf. Inmitten eines Meeres aus kühlem Blau und Weiß setzt das Schiff Segel von fast völligem Schwarz. Als ein Kollege dieses Schwarz bemängelt, antwortet Turner, er hätte sie gern noch dunkler gemacht. Er hängte das Bild neben ein anderes über die Verbannung Napoleons, das eine glühend und rot, dieses eisig und im Halbdunkel.




