
Bildnis eines Malers
Details
Die Geschichte
Um 1665 bis 1670 war Godfried Schalcken ein Maler in den Zwanzigern, der gerade erst auf eigene Rechnung arbeitete. Aufgewachsen war er in Dordrecht, wo sein Vater die Lateinschule leitete, und mit 13 Jahren kam er dort in die Lehre bei Samuel van Hoogstraten, einem Maler, der später ein ganzes Buch über die Malkunst schrieb. Um 1663 ging er nach Leiden, um bei Gerrit Dou die langsame, glatt polierte Feinmalerei zu lernen, und um 1669 lebte er wieder in Dordrecht. Aus diesen Jahren stammt die Tafel, kaum größer als eine Postkarte. Ein Mann mit dunkler Kappe und dunklem Rock sitzt im Profil, Palette und Pinsel in den Händen, und erst sie verraten, dass er Maler ist. Einen Namen nennt das Museum nicht. In Saal 34 hängt das kleine Bildnis nur wenige Schritte von einem Bild Dous entfernt.



