
Robert Campin · PD
Bildnis eines beleibten Mannes
Details
Die Geschichte
Dieser unbekannte Mann gehört zu einer der ersten Generationen von Europäern, die man einfach als sie selbst malte, ohne Heiligen und ohne Wappen, das sie erklärt hätte. Um 1425 begannen in den Städten der Niederlande Maler wie Robert Campin, gewöhnliche wohlhabende Bürger mit einer fast unbequemen Ehrlichkeit festzuhalten, bis hin zu den Bartstoppeln und den Falten eines schweren Kiefers. Wer hier saß, weiß heute niemand mehr. Es gibt zwei fast gleiche Fassungen: eine in Berlin und diese in Madrid, die bis 1957 in einer belgischen Privatsammlung verborgen blieb. Er trägt den hohen dunklen Chaperon, die gedrehte Stoffhaube, die damals einen angesehenen Geschäftsmann kennzeichnete.




