
Diego Velázquez · PD
Bildnis Philipps IV. von Spanien in Dreiviertelfigur
Details
Die Geschichte
Anfang 1631 kehrte Velázquez nach anderthalb Jahren in Italien nach Madrid zurück, und dieses Kniestück Philipps IV. entstand in den Monaten danach. Der König war etwa 26 und regierte seit zehn Jahren, wobei sein erster Minister, der Graf-Herzog von Olivares, die Geschäfte weitgehend in der Hand hatte. Im selben Jahr kam Philipps Schwester Maria Anna nach Wien und heiratete ihren Cousin Ferdinand, den Erben der Kaiserkrone. Von da an reisten Bildnisse der spanischen Königsfamilie regelmäßig zwischen Madrid und Wien hin und her, und so verfolgten die beiden Linien der Habsburger, die sich kaum je begegneten, wie sich die Gesichter der Verwandten veränderten. In der Wiener Galerie ist das Gemälde 1772 erstmals nachweisbar.




