Bildnis des Sir Luke Schaub von Basel
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Die Geschichte
1720 schlug König Georg I. einen Basler Notarssohn namens Luke Schaub zum Ritter und ernannte ihn kurz darauf zum britischen Gesandten in Frankreich. Der Mann, der 1721 in Paris für dieses Bildnis saß, stand also auf dem Höhepunkt einer Laufbahn, die ihn vom juristischen Schreibpult in der Schweiz über die Gesandtschaften in Wien und Hannover bis nach Versailles geführt hatte. Für dieses Porträt wählte er den gefragtesten Bildnismaler Frankreichs, denselben, dem auch der französische König gesessen hatte. Schaub verstand selbst etwas von Malerei. Als er 1758 in London starb, hinterließ er eine große Gemäldesammlung, die versteigert wurde. Dieses Bildnis nahm den umgekehrten Weg, zurück in seine Geburtsstadt, wo es heute in Basel hängt.




